| Kennzahlen Performance Materials | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 4. Quartal 2024 | 4. Quartal 2025 | Veränderung | 2024 | 2025 | Veränderung | |
| Umsatzerlöse (extern) | 1.670 Mio. € | 1.344 Mio. € | – 19,5 % | 6.970 Mio. € | 6.128 Mio. € | – 12,1 % |
| Umsatzerlöse zwischen den Segmenten | 510 Mio. € | 432 Mio. € | – 15,3 % | 2.228 Mio. € | 1.987 Mio. € | – 10,8 % |
| Umsatzerlöse (gesamt) | 2.180 Mio. € | 1.776 Mio. € | – 18,5 % | 9.198 Mio. € | 8.115 Mio. € | – 11,8 % |
| Umsatzveränderung (extern) | ||||||
| Menge | 5,6 % | – 4,6 % | 11,9 % | – 2,9 % | ||
| Preis | – 0,1 % | – 10,9 % | – 9,6 % | – 6,7 % | ||
| Währung | – 0,3 % | – 4,0 % | – 0,9 % | – 2,5 % | ||
| Umsatzerlöse nach Regionen (extern) | ||||||
| EMLA | 739 Mio. € | 521 Mio. € | – 29,5 % | 3.102 Mio. € | 2.568 Mio. € | – 17,2 % |
| NA | 400 Mio. € | 374 Mio. € | – 6,5 % | 1.720 Mio. € | 1.693 Mio. € | – 1,6 % |
| APAC | 531 Mio. € | 449 Mio. € | – 15,4 % | 2.148 Mio. € | 1.867 Mio. € | – 13,1 % |
| EBITDA1 | 145 Mio. € | 39 Mio. € | – 73,1 % | 569 Mio. € | 375 Mio. € | – 34,1 % |
| EBIT1 | – 55 Mio. € | – 301 Mio. € | 447,3 % | – 42 Mio. € | – 416 Mio. € | 890,5 % |
| Cashflows aus operativer Tätigkeit | 355 Mio. € | 260 Mio. € | – 26,8 % | 574 Mio. € | 392 Mio. € | – 31,7 % |
| Auszahlungen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 226 Mio. € | 136 Mio. € | – 39,8 % | 496 Mio. € | 496 Mio. € | 0,0 % |
| Free Operating Cash Flow | 129 Mio. € | 124 Mio. € | – 3,9 % | 78 Mio. € | – 104 Mio. € | . |
1 EBIT und EBITDA enthalten jeweils den Ergebniseffekt aus Umsatzerlösen zwischen den Segmenten.
Der Umsatz von Performance Materials sank im Geschäftsjahr 2025 um 12,1 % auf 6.128 Mio. € (Vorjahr: 6.970 Mio. €). Wesentlicher Treiber war ein Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise um 6,7 % aufgrund eines Überangebots am Markt, einhergehend mit der Weitergabe gesunkener Rohstoffpreise. Darüber hinaus hatten um 2,9 % gesunkene Absatzmengen sowie eine negative Entwicklung der Wechselkurse in Höhe von 2,5 % einen negativen Effekt auf den Umsatz.
In der Region EMLA reduzierte sich der Umsatz um 17,2 % auf 2.568 Mio. € (Vorjahr: 3.102 Mio. €). Dies ist im Wesentlichen durch ein niedrigeres Verkaufspreisniveau und gesunkene Absatzmengen, u. a. aufgrund einer ausfallbedingt geringeren Anlagenverfügbarkeit, verursacht, die sich jeweils deutlich negativ auf den Umsatz auswirkten. Demgegenüber hatten Wechselkursveränderungen einen leicht positiven Effekt auf den Umsatz. In der Region NA sank der Umsatz um 1,6 % auf 1.693 Mio. € (Vorjahr: 1.720 Mio. €), insbesondere durch eine negative Entwicklung der Wechselkurse, die sich deutlich umsatzmindernd auswirkte. Daneben hatten leicht gesunkene durchschnittliche Verkaufspreise einen negativen Effekt auf den Umsatz. Diese Auswirkungen konnten weitestgehend durch signifikant gestiegene Absatzmengen aufgewogen werden. Der Umsatz in der Region APAC reduzierte sich um 13,1 % auf 1.867 Mio. € (Vorjahr: 2.148 Mio. €). Dies ist auf ein signifikant gesunkenes Verkaufspreisniveau zurückzuführen. Darüber hinaus wirkten sich eine negative Entwicklung der Wechselkurse sowie gesunkene abgesetzte Mengen jeweils leicht negativ auf den Umsatz aus.
Das EBITDA von Performance Materials sank gegenüber dem Vorjahr um 34,1 % auf 375 Mio. € (Vorjahr: 569 Mio. €). Wesentliche Treiber hierfür waren gesunkene Margen, da niedrigere Rohstoffpreise die gesunkenen Verkaufspreise nicht vollständig kompensieren konnten, sowie höhere Aufwendungen zur Umsetzung des Transformationsprogramms „STRONG“ in Höhe von 111 Mio. €. Letztere entfielen dabei im Wesentlichen auf die Schließung der gemeinsamen Produktionsanlage am Standort Maasvlakte (Niederlande). Zudem wirkten sich im Vorjahresvergleich niedrigere auf das Segment entfallene staatliche Beihilfen zur Strompreiskompensation in Höhe von 43 Mio. € und eine negative Entwicklung der Wechselkurse ergebnismindernd aus. Dem standen gesunkene Fixkosten und geringere Rückstellungen für die kurzfristige variable Vergütung gegenüber, die sich ergebniserhöhend auswirkten. Während die Absatzmengen insgesamt rückläufig waren, führte die Reduzierung von Geschäften mit negativen Margen zu einem positiven Mengeneffekt auf das EBITDA. Daneben hatte eine – auf Konzernebene ergebnisneutrale – Erfassung einer Versicherungserstattung in Höhe von 75 Mio. € aufgrund des Produktionsstillstands in Dormagen einen positiven Effekt auf das Ergebnis. Diesem Effekt standen Erträge aus Versicherungserstattungen im Vorjahr in Höhe von 55 Mio. € gegenüber. Zusätzlich wirkten sich im Vergleich zum Vorjahr höhere Gewinne aus der Veräußerung immaterieller Vermögenswerte in Höhe von 20 Mio. € positiv auf das Ergebnis aus.
Das EBIT belief sich auf – 416 Mio. € (Vorjahr: – 42 Mio. €), insbesondere bedingt durch den Rückgang des EBITDA sowie gestiegenen Wertminderungen in Höhe von 221 Mio. € (Vorjahr: 63 Mio. €).
Der Free Operating Cash Flow belief sich auf – 104 Mio. € (Vorjahr: 78 Mio. €). Dies ist im Wesentlichen auf ein im Vergleich zum Vorjahr niedrigeres EBITDA zurückzuführen.