Solutions & Specialties – Covestro Geschäftsbericht zum 26. Februar 2025
Kennzahlen Solutions & Specialties
4. Quartal
2023
4. Quartal
2024
Veränderung 2023 2024 Veränderung
Umsatzerlöse (extern) 1.703 Mio. € 1.654 Mio. € – 2,9 % 7.267 Mio. € 7.004 Mio. € – 3,6 %
Umsatzerlöse zwischen den Segmenten 6 Mio. € 7 Mio. € 16,7 % 27 Mio. € 27 Mio. € 0,0 %
Umsatzerlöse (gesamt) 1.709 Mio. € 1.661 Mio. € – 2,8 % 7.294 Mio. € 7.031 Mio. € – 3,6 %
Umsatzveränderung (extern)
Menge – 0,3 % 1,3 % – 6,2 % 4,0 %
Preis – 10,2 % – 4,0 % – 6,4 % – 6,8 %
Währung – 3,3 % – 0,2 % – 2,5 % – 0,8 %
Umsatzerlöse nach Regionen (extern)
EMLA 586 Mio. € 556 Mio. € – 5,1 % 2.730 Mio. € 2.585 Mio. € – 5,3 %
NA 427 Mio. € 420 Mio. € – 1,6 % 1.860 Mio. € 1.755 Mio. € – 5,6 %
APAC 690 Mio. € 678 Mio. € – 1,7 % 2.677 Mio. € 2.664 Mio. € – 0,5 %
EBITDA1 185 Mio. € 150 Mio. € – 18,9 % 817 Mio. € 740 Mio. € – 9,4 %
EBIT1 107 Mio. € 30 Mio. € – 72,0 % 497 Mio. € 374 Mio. € – 24,7 %
Cashflows aus operativer Tätigkeit 374 Mio. € 368 Mio. € – 1,6 % 821 Mio. € 671 Mio. € – 18,3 %
Auszahlungen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 110 Mio. € 110 Mio. € 0,0 % 270 Mio. € 254 Mio. € – 5,9 %
Free Operating Cash Flow 264 Mio. € 258 Mio. € – 2,3 % 551 Mio. € 417 Mio. € – 24,3 %

1 EBIT und EBITDA enthalten jeweils den Ergebniseffekt aus Umsatzerlösen zwischen den Segmenten.

Der Umsatz von Solutions & Specialties sank im Geschäftsjahr 2024 um 3,6 % auf 7.004 Mio. € (Vorjahr: 7.267 Mio. €). Wesentliche Treiber hierfür waren ein Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise um 6,8 % und eine negative Entwicklung der Wechselkurse um 0,8 %. Hingegen hatten gestiegene Absatzmengen einen positiven Effekt auf den Umsatz in Höhe von 4,0 %.

Der Umsatz in der Region EMLA verringerte sich um 5,3 % auf 2.585 Mio. € (Vorjahr: 2.730 Mio. €), im Wesentlichen aufgrund eines deutlichen Rückgangs der durchschnittlichen Verkaufspreise, der nur teilweise durch leicht gestiegene Absatzmengen kompensiert werden konnte. Die Veränderung der Wechselkurse blieb ohne nennenswerte Auswirkung auf den Umsatz. In der Region NA reduzierte sich der Umsatz um 5,6 % auf 1.755 Mio. € (Vorjahr: 1.860 Mio. €), insbesondere bedingt durch ein leicht gesunkenes Verkaufspreisniveau. Die Entwicklung der Wechselkurse und Absatzmengen blieb ohne nennenswerte Effekte auf den Umsatz. Der Umsatz in der Region APAC sank um 0,5 % auf 2.664 Mio. € (Vorjahr: 2.677 Mio. €). Dies ist vor allem auf signifikant gesunkene durchschnittliche Verkaufspreise und leicht umsatzmindernde Wechselkursveränderungen zurückzuführen. Diese Effekte konnten jedoch weitestgehend durch signifikant gestiegene Absatzmengen aufgewogen werden, die sich positiv auf den Umsatz auswirkten.

Das EBITDA von Solutions & Specialties sank im Geschäftsjahr 2024 um 9,4 % auf 740 Mio. € (Vorjahr: 817 Mio. €). Wesentlicher Treiber hierfür waren gesunkene Margen, da die niedrigeren Rohstoff- und Energiekosten die nachfragebedingt gesunkenen Verkaufspreise nicht vollständig kompensieren konnten. Zusätzlich wirkten sich gestiegene Fixkosten negativ auf das EBITDA aus. Darüber hinaus enthielt das Vorjahr einen positiven Einmaleffekt aus dem Verkauf des Additive-Manufacturing-Geschäfts, der das Vorjahresergebnis um 35 Mio. € erhöhte. Im Zusammenhang mit dem Transformationsprogramm ,,STRONG“ ergaben sich im Berichtsjahr Aufwendungen zur Umsetzung des Programms im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Zudem wirkten sich ein im Vergleich zum Vorjahr geringerer, auf das Segment entfallender Betrag aus erhaltenen Wirtschaftsförderungsmaßnahmen in China sowie die Entwicklung der Wechselkurse ergebnismindernd aus. Demgegenüber hatten insbesondere gestiegene Absatzmengen einen positiven Effekt auf das Ergebnis des Segments Solutions & Specialties.

Das EBIT sank um 24,7 % auf 374 Mio. € (Vorjahr: 497 Mio. €).

Der Free Operating Cash Flow verringerte sich um 24,3 % auf 417 Mio. € (Vorjahr: 551 Mio. €). Dies ist im Wesentlichen auf eine im Vorjahresvergleich geringere Mittelfreisetzung im Working Capital und das niedrigere EBITDA zurückzuführen. Die Veränderung des Working Capital ergab sich vor allem aus einem Anstieg der Vorräte.